Hallo Daniel! Von Marco Planitzer – dem Geschäftsführer der Traube und deinem Chef – habe ich erfahren, dass ihr euch seit Wochen fast täglich trefft.
Daniel: Es ist toll, dass Marco und ich auf diese Weise bereits vor der Eröffnung zusammenwachsen. Ich denke, wir profitieren alle davon, wenn wir uns so gut wie möglich kennenlernen, bevor es definitiv losgeht. Auch Kathrin und Ivan (Inhaber des Gasthaus Traube, Anm.) war es wichtig, dass wir zwei gut harmonieren. Beim Einstellungsgespräch hiess es: «Nehmt euch Zeit, lernt euch kennen und dann sagt uns Bescheid, ob ihr euch diese enge Zusammenarbeit vorstellen könnt.» Das fanden wir beide super.
Welche Faktoren sollten denn vorwiegend übereinstimmen?
Es war natürlich schön zu spüren, dass Marco und ich uns privat gut verstehen und einiges gemeinsam haben, wie zum Beispiel die Leidenschaft für den Sport. Das Wichtigste ist aber eine gleichgestrickte Einstellung zur Gastronomie. Da habe ich bei Marco sofort gespürt: Das kommt richtig gut! Wir ticken bei den wesentlichen Punkten genau gleich.
Und welches sind die wesentlichen Punkte?
Vorwiegend geht es darum, dass wir uns aus Leidenschaft schon viele Jahre in der Gastronomie «durchgewurstelt» haben. Das ist nicht selbstverständlich. Es ist kein leichter Weg, denn unsere Branche beansprucht einen nicht nur körperlich, sondern auch mental. Man erlebt manchmal Dinge, die nicht so toll sind. Wir haben aber nie aufgegeben und aus negativen Erfahrungen gelernt. Und wir haben beide immer daran geglaubt, dass man anspruchsvolle Positionen in der Gastronomie innehaben und gleichzeitig ein erfülltes Familien- und Freizeitleben pflegen kann. Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist uns sehr wichtig. Das ist sicherlich eine gute Basis, auf der wir vertrauensvoll aufbauen können.